Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Liebe Leser, liebe Patientinnen und Patienten,

knochendichte Plus Symbol Gerät zur Knochendichtemessung mit einem Prüfkörper auf der Untersuchungsliege. die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die durch eine Verminderung der Knochenmasse und Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes gekennzeichnet ist. Dadurch besteht eine erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen.

Es gibt verschiedene Techniken zur Bestimmung der Knochendichte. Am weitesten verbreitet ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mit Verfahren der Röntgenabsorptiometrie. Die notwendige Strahlendosis ist dabei minimal und beträgt etwa die Hälfte einer Lungen-Röntgenaufnahme.

Die Messung kann an der Wirbelsäule, der Hüfte, dem Unterarm und sogar als Ganzkörper-Messung erfolgen.

Die Bestimmung der Knochendichte unterstützt Ihren behandelnden Arzt bei der Einschätzung des Schweregrades der Osteoporose und damit eines Knochenbruch-Risikos und dient der Verlausfskontrolle unter Behandlung.

Sofern ein osteoporosebedingter Knochenbruch noch nicht vorliegt, übernehmen die Krankenkassen keine Finanzierung und Ihnen muß die Untersuchung mit 28,33 Euro ( bei ambulanter Untersuchung !) in Rechnung gestellt werden.

Ungeachtet dieser finanziellen Belastung ist die Untersuchung bei entsprechender Notwendigkeit (Indikation) als Eckpfeiler der Diagnose Osteoporose unbedingt zu empfehlen.
 
Letzte Änderung: 01.11.2011, 17:22 Uhr
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